Erzählungen Indigener anhören (Aufzeichnungen)
In dieser Aktivität hören die Lernenden Lebensgeschichten, die von Indigenen selbst erzählt werden. Das können Berichte über alltägliche Praktiken der Fürsorge für die Erde sein, historische Erzählungen oder Geschichten, die…
Aktivität: 3.2.1
An einem Gespräch mit einer Indigenen Person teilnehmen
Wenn das Gespräch ethisch gestaltet ist – auf der Grundlage freier, vorheriger und informierter Zustimmung –, kann ein direkter Dialog helfen, Wissenssysteme und Praktiken Indigener Völker besser zu verstehen und…
Aktivität: 3.2.2
Lernen durch Kunst oder kulturelles Erbe
Die Auseinandersetzung mit Kunst oder dem kulturellen Erbe Indigener Völker kann helfen, die Vielfalt der Beziehungen zu sich selbst, zu anderen und zur Natur in unterschiedlichen Indigenen Gemeinschaften besser zu…
Aktivität: 3.2.3
Dem Land zuhören: die eigenen Wurzeln erkunden
Diese Aktivität lädt Lernende aller Altersstufen ein, sich über Erzählformen in Kunst und Musik mit Sámi-Perspektiven auf Land, Zeit und Identität auseinanderzusetzen und von ihnen zu lernen. Durch diese Erfahrung…
Aktivität: 3.2.4
CLARITY-Kompetenzbereich
Werte leben, die das Leben aller Lebewesen erhalten
GreenComp-Kompetenzbereich
Nachhaltigkeitswerte verkörpern
Warum dieses Tool nutzen?
Dieses Tool unterstützt die Reflexion über die historischen und fortbestehenden Ungerechtigkeiten, denen Indigene Völker ausgesetzt sind, und ermutigt zu einem respektvollen Umgang mit ihrem Wissen und ihren Praktiken, wenn es darum geht, Klimaresilienz zu stärken und Ökosysteme zu regenerieren. Wichtig ist: Indigene Völker sind Gemeinschaften, die in den meisten Regionen der Welt Kolonisierung erfahren haben. Zugleich tragen viele von ihnen weiterhin eine tiefe Verantwortung für die von ihren Vorfahr*innen geerbten Gebiete – sowohl für ausgebeutete als auch für intakte Ökosysteme. Kolonisierung wird oft mit überseeischen Imperien in Verbindung gebracht, fand jedoch auch innerhalb Europas statt. Die Sámi in Sápmi (Teile von Schweden, Norwegen, Finnland und Russland) sowie die Inuit in Kalaallit Nunaat (Grönland – ein selbstverwaltetes Territorium im Königreich Dänemark) sind Beispiele für Indigene Völker, die bis heute die Last europäischer Kolonisierung tragen. Gegenwärtig zählt „grüner“ bzw. „Klima-Kolonialismus“ zu den größten Herausforderungen: Territorien Indigener Völker werden erneut für seltene Rohstoffe oder den Ausbau von Windkraft vereinnahmt – nun mit dem Vorwand, den Planeten zu retten. Es gilt, indigene Kulturen nicht zu exotisieren und zugleich ihr Wissen als wesentlich für unseren gemeinsamen Weg in eine klimaresiliente Zukunft anzuerkennen.





