Kompetenzen/Aktivitäten, die die Lehrperson zuerst üben sollte:
Schritte in dieser Aktivität
- Individuelle Reflexion
- Erproben
- Kollektive Reflexion
Schritt 1: Individuelle Reflexion
- Laden Sie die Lernenden zur „Versammlung aller Wesen“ ein. Erklären Sie, dass das Ziel ist, unterschiedlichen mehr-als-menschlichen Lebensformen eine Stimme zu geben.
- Geben Sie Zeit, um zu überlegen, welche Lebensform im Rat vertreten sein soll: ein Tier, ein Moor, ein Fluss, eine Pflanze oder jede andere natürliche Entität, die sie anspricht. Die Lebensform darf auch spontan „auftauchen“ – oft ist die erste Eingebung passend.
- Nachdem die Lernenden eine Lebensform gewählt haben, geben Sie Zeit, sie zu verkörpern: gehen, sich bewegen oder sprechen wie dieses Wesen. Reflektieren Sie auch über das Erleben des Wesens und seine Beziehung zur Umwelt: Wie ist dieses Wesen von menschlichem Handeln und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen?
- Optional: Masken oder einfache Kostüme gestalten, um das Verkörpern im Rat zu unterstützen.
Schritt 2: Erproben
- Bilden Sie den „Rat aller Wesen“. Eröffnen Sie die Versammlung, indem Sie alle vertretenen Lebensformen willkommen heißen. Nach Joanna Macy kann der Rat durch das Rufen der Wesen der drei Zeiten und/oder das Würdigen der vier Himmelsrichtungen eröffnet werden. Mit jüngeren Lernenden kann ein Gedicht zu Beginn gelesen werden.
- Jede*r Lernende verkörpert die gewählte Lebensform und spricht in deren Namen und aus deren Perspektive: Freuden, Sorgen, Sicht auf den Zustand der Welt und ökologische Herausforderungen.
- Wer nicht spricht, hört aufmerksam und respektvoll zu. Verständnis und Empathie für die Erfahrungen der anderen Wesen sind ausdrücklich willkommen.
Schritt 3: Kollektive Reflexion
- Nachdem alle gesprochen haben, legen die Lernenden ihre Masken (sinngemäß oder konkret) ab und äußern Gefühle und Anliegen aus menschlicher Perspektive. So können Einsichten geteilt und die eigene Rolle im ökologischen Netz reflektiert werden.
- Ermutigen Sie dazu, Gedanken mehrmals zu teilen und einen Dialog über für die Gruppe relevante Themen zu führen.
Was tun – was vermeiden?
Tun
- Sprechgegenstand nutzen: Ein bedeutsamer Gegenstand (z. B. Stein oder Stock) zeigt an, wer das Wort hat – das fördert Fokus und respektvolles Teilen.
- Alle Ausdrucksformen willkommen heißen: Masken, Kostüme oder andere kreative Darstellungen – wichtig sind Respekt vor Wesen und Raum, nicht Perfektion.
- Besondere Atmosphäre schaffen: Eine ruhige, konzentrierte Stimmung unterstützen – z. B. mit Naturmaterialien, Kerzen, einem Mandala oder Symbolen der vier Himmelsrichtungen.
Vermeiden
- Ausdrucksweisen nicht bewerten: Keine Kritik daran, wie jemand das gewählte Wesen verkörpert oder darstellt. Alle kreativen Versuche sind gültig und verdienen Anerkennung.
- Teilnahme nicht erzwingen: Lernende wählen ihr Maß an Beteiligung selbst. Wer sich unwohl fühlt, wird nicht gedrängt.
Anpassungen
Verknüpfbar mit 2.3 Verbindung mit dem Tier und Aktivität 2.4.5 Naturbasierte Kunst.
Arra biztatjuk Önt, hogy igazítsa ezt a tevékenységet tanulói egyedi igényeihez, figyelembe véve többek között a neurodiverzitásukat is. Amikor eszközeinket és gyakorlatainkat neurodivergens tanulók számára adaptálja, kérjük, ne feledje: itt nem az a cél, hogy úgy bánjon másokkal, ahogyan Ön szeretné, hogy Önnel bánjanak, hanem az, hogy úgy bánjon velük, ahogyan ők szeretnék, hogy bánjanak velük. Kérdezzen, figyeljen, és maradjon nyitott a különféle megoldási módokra.
Quellen
Joanna Macy’s “Council of all beings” in “Coming Back to Life: Practices to Reconnect Our Lives, Our World” (1998). https://workthatreconnects.org/resources/council-of-all-beings/
Inspiration für Kostüme oder Masken finden Sie hier.

