Junge Lernende fühlen sich oft von Klimanachrichten überfordert, bevor sie über die notwendigen Werkzeuge verfügen, um damit umzugehen.
Die CLARITY-Toolbox hilft Pädagogen dabei, emotionale Resilienz, Vorstellungskraft, Verbundenheit und kollektives Handeln zu fördern – mit einer praktischen Aktivität nach der anderen. Lesen Sie mehr in unserer Einführung:
Einführung in die Toolbox
Einführung in die Toolbox
Klimabildung für Kinder und Jugendliche steht an einem Wendepunkt. Lernende sehen oft schon früh Diagramme zu steigenden CO₂-Werten und hören Geschichten über Verluste und Schäden – lange bevor sie die Fähigkeiten entwickelt haben, ihre Gefühle zu regulieren oder sich eine regenerative Zukunft vorzustellen. Das führt zu wachsender Klimaangst und Gefühlen der Hilflosigkeit.
Das Projekt CLARITY – Transformative Climate Resilience Education for Children and Youth: From Climate Anxiety to Resilience, Creativity, Connection & Regeneration – wurde ins Leben gerufen, um diese Lücke zu schließen, indem emotionales Wohlbefinden, Vorstellungskraft und kollektive Handlungsfähigkeit ins Zentrum des Lernens gestellt werden.
Diese Toolbox ist die praktische Antwort von CLARITY. Sie basiert auf dem CLARITY-Kompetenzrahmen für transformative Klimaresilienz-Bildung, und bietet sofort einsetzbare Aktivitäten, die Disziplinen wie Psychologie, Kunst und Naturwissenschaften integrieren – damit Lehrende emotionale Resilienz neben transformativem Wissen und Kompetenzen fördern können.
Jede Tool- und Aktivitätskarte ist wie ein Samen: eine kompakte, anpassungsfähige Idee, bereit, in verschiedensten Böden zu keimen – in städtischen Schulen, Jugendclubs, Hochschulen, Waldklassenzimmern, außerschulischen Programmen. Lehrende sind eingeladen, diese Samen zu pflanzen, zu pflegen und zu „kreuzbestäuben“, indem sie sie an ihren lokalen Kontext anpassen.
Warum diese Toolbox nutzen?
- Ihr Klima-Kompass: Hält jedes Fach – ob Naturwissenschaften, Sprache, Kunst oder Draußen-Lernen – auf vier konkrete Ziele ausgerichtet: Verbundenheit, Kreativität, Resilienz und Regeneration.
- Kopf-Herz-Hand-Ansatz: Verknüpft ökologisches Wissen, kreative Ausdrucksformen und emotionale Fähigkeiten, sodass Denken, Fühlen und Handeln der Lernenden einander wechselseitig stärken.
- Traumasensibel & regenerationsorientiert: Unterstützt Lernende dabei, Klimaemotionen und Traumata zu navigieren und fördert durch kollektives Handeln Resilienz und regeneratives Denken.
- Startklar, wenn Sie es sind: Die Karten reichen von 10-Minuten-Impulsen bis zu mehrteiligen Unterrichtseinheiten oder längerfristigen Projekten; einige erfordern keine Vorbereitung, andere gründliche Vorbereitung – dank Hintergrundmaterialien für den Deep Dive.
So nutzen Sie die Toolbox: Kompetenzen über die Zeit aufbauen
Diese Toolbox unterstützt eine transformative Klimaresilienz-Bildung – sie ist keine Checkliste zum Abhaken. Um Kompetenzen wie Empathie, Systemdenken oder Emotionsregulation wirklich zu entwickeln, braucht es Vertiefung.
Eine Aktivität ≠ eine Kompetenz
Einzelne Aktivitäten sind großartige Einstiege. Ein Dankbarkeitstagebuch kann Selbstwahrnehmung wecken. Ein Zukunftsspiel kann die Vorstellungskraft entfachen. Doch solche Einmal-Momente allein bauen noch keine Kompetenz auf. Kompetenzen – etwa kooperieren, Ökosysteme pflegen oder Klimaemotionen regulieren – entstehen durch wiederholte, aufeinander aufbauende Erfahrungen über längere Zeit.
Kompetenz wächst über Zeit und Tools hinweg
Kompetenzen entstehen nicht in einem Moment, sondern über mehrere Aktivitäten, Tools und Reflexionen – mitunter über Wochen, Monate, Jahre. Denken Sie jede Aktivität als Baustein.
Manche Tools lassen sich (und sollten) mehrfach nutzen. Inneres Klima-Journaling oder Sit-Spot-Praxis können wöchentlich oder jahreszeitlich wiederkehren. Die Wiederholung hilft Lernenden, Veränderungen wahrzunehmen, Reflexion zu vertiefen und persönliches Wachstum zu verfolgen. Bei jeder Rückkehr fließen neue Einsichten ein. Entscheidend ist, zu Kernpraktiken zurückzukehren, sie zu erweitern und mit realem Leben, Werten und Emotionen der Lernenden zu verknüpfen.
Tools bewusst sequenzieren
Die Toolbox wirkt am stärksten, wenn Tools in sinnvolle Abfolgen gebracht werden. Beispiel: mit Naturverbindung (Tool 2.4) beginnen, dann Werte erkunden (Tool 3.5), Zukunftsbilder öffnen (Tool 4.1) und anschließend ins Handeln kommen (Tool 5.2) – und dabei in regelmäßigen Abständen emotionale Kompetenz und Emotionsregulation (Tool 1.2 und 1.5) stärken. Sequenzierung schafft Kohärenz und fördert tiefes Lernen.
Einige Beispiele für Lernreisen mit der CLARITY-Toolbox:
Beispiel A:
- Klima-Emotionsrad (1.1.1) macht Gefühle vor dem Start sichtbar.
- Langsamer Naturspaziergang (2.4.1) weckt sinnliche Neugier.
- Dankbarkeitstagebuch (2.1.2) lenkt nach jedem Draußen-Termin den Blick auf das Positive.
- Pflanzen eine Stimme geben (3.1.2) vertieft Empathie, indem lokale Flora personifiziert wird.
Beispiel B:
- Klima-Kreis/Klima-Café (1.3.1) baut Vertrauen auf und erkennt geteilte Anliegen an.
- Aktives Zuhören (3.3.1) übt respektvollen Dialog.
- Die schönste Zukunft entwerfen (4.2.1) öffnet die kollektive Imagination.
- Lokale Kartografien (5.2.2) erfassen Ressourcen und Risiken in der Gemeinschaft.
- Unterstützung lokaler Klimaresilienz-Maßnahmen (5.2.3) entwirft und realisiert eine kleine Intervention.
- Reflexionskreis mit Innerem Klima-Journaling (2.1.1) verknüpft Gefühle mit Ergebnissen.
Beispiel C:
- Aktives Zuhören (3.3.1) als Einstieg in Zuhörpraktiken.
- Tiefes Zuhören bei anderen (3.3.2) zur Vertiefung transformativer Zuhörpraxis.
- Aufgezeichnete Geschichten indigener Erzähler*innen anhören (3.2.1), um Zuhörkompetenz weiterzuentwickeln und unterschiedliche Wertesysteme zu erkunden.
- Künste oder kulturelles Erbe indigener Gemeinschaften erkunden (3.2.3), um tiefer in Kosmologien und/oder die systemischen Schäden einzutauchen, denen Indigene bei Schutz und Regeneration der Natur ausgesetzt sind.
Wichtiger Hinweis: Entlang der Lernreisen – während der Aktivitäten oder zwischen den Schritten – ist es entscheidend, Tools und Aktivitäten zur Emotionsregulation einzuführen (1.2., 1.3., 1.4.). Vorab sollten Lehrende lernen, einen traumasensiblen Lernraum (5.1.) zu gestalten – inklusive einer Kultur der Fürsorge und Sicherheit (5.1.1) unter den Lernenden.
Reflektieren und wiederaufgreifen
Zur Kompetenzentwicklung gehören regelmäßige Reflexionsanlässe – z. B. über Journaling, Gruppenkreise oder kreativen Ausdruck. Reflexion verbindet Vergangenes mit Neuem. Kompetenzen wie emotionale Kompetenz, aktive Hoffnung oder regeneratives Denken werden sichtbar, wenn Lernende sie benennen, anwenden und in neuen Kontexten anpassen können.
Eine offene Einladung
Bildung kann Verzweiflung vertiefen – oder Regeneration säen. Mit der Nutzung und dem Teilen dieser Tools werden Sie Teil einer wachsenden Gemeinschaft von Lehrenden, die Jugendlichen helfen, sich von Klimaangst hin zu klimaresilienten, kreativen und regenerativen Zukünften zu entwickeln. Gestalten wir gemeinsam die Lernräume, die ein aufblühender Planet dringend verdient.
Der Aufbau der Toolbox
Der Aufbau der Toolbox
- Kompetenzbereich 1: Umgang mit Klima-emotionen und Traumata
- Tool 1.1: Einen traumasensiblen Lernraum fördern
- Tool 1.2: Klima-Emotions-Checks anbieten
- Tool 1.3: Mit Bewegung Klimaangst reduzieren
- Tool 1.4: Klimabezogene Emotionen anerkennen
- Kompetenzbereich 2: Die Verbindung zu sich selbst, anderen und der Natur fördern
- Tool 2.1: Inner Climate Journalling
- Tool 2.2: Geschichten der Verbundenheit teilen
- Tool 2.3: Verbindung mit dem Tier
- Tool 2.4: Der Natur Zeit geben
- Kompetenzbereich 3: Werte leben, die das Leben aller Lebewesen tragen
- Tool 3.1: Zugehörigkeit zur Natur
- Tool 3.2: Von Indigenen lernen
- Tool 3.3: Zuhören
- Tool 3.4: Den Eisberg erkunden
- Tool 3.5: Herausfinden, was Ihr Leben trägt
- Kompetenzbereich 4: Offenheit für vielfältige regenerative Zukunftsbilder
- Tool 4.1: Zukünfte durch Kunst erkunden
- Tool 4.2 Zukunftskompetenz fördern
- Tool 4.3: Emergenz erfahren
- Tool 4.4: Resilienz und Regeneration gestalten
- Kompetenzbereich 5: Kollektives Handeln für Klimaresilienz, Regeneration von Ökosystemen und gesellschaftliche Transformation
- Tool 5.1: Böden regenerieren
- Tool 5.2: Lokale Maßnahmen für Klimaresilienz ergreifen
- Tool 5.3: Solidarität und Wiederherstellung fördern
- Tool 5.4: Mobilisierung durch Kunst und Dialog
Die CLARITY-Toolbox
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Lehrplanbezug
Aufgebaute Kompetenzen
-

Eine Kultur der Fürsorge und Sicherheit schaffen
Diese Aktivität richtet sich an Lehrende. Sie ist Voraussetzung und Grundlage dafür, dass alle weiteren Aktivitäten zu Klimaemotionen wirksam sind, Wirkung entfalten und nicht zu weiteren Traumata oder Retraumatisierung führen.…
Aktivität:
1.1.1 -

Schnelle Selbstregulationstechniken für Lehrkräfte
Diese Aktivität hilft Ihnen als Lehrkraft (auch in der außerschulischen Bildung), Ihr eigenes Nervensystem zu regulieren, damit Sie Lernende bestmöglich unterstützen können, wenn sie ängstlich sind oder aufgrund von Traumata…
Aktivität:
1.1.2 -

Hilfreiche Formulierungen zur Unterstützung von Lernenden
Die folgenden Formulierungen sollen Lehrende dabei unterstützen, Lernende aufzufangen – sowohl bei individueller emotionaler Dysregulation als auch, wenn eine Lerngruppe gemeinsam von potenziell traumatisierenden Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist. Sie…
Aktivität:
1.1.3 -

Klima-Emotionsrad
Das Kennenlernen der Vielfalt an Gefühlen auf dem Rad hilft Lernenden und Lehrenden, Gefühle zu benennen, die individuell oder in der Gruppe auftauchen. Allein das Benennen kann den Umgang mit…
Aktivität:
1.2.1 -

Emotionale Check-ins
Regelmäßige emotionale Check-ins schaffen Verlässlichkeit: Sie helfen Lehrenden, eine Routine zu etablieren und emotionale Kompetenz, Ausdrucksfähigkeit und Fürsorge in den Alltag zu integrieren. Diese Praxis kann anfangs herausfordernd sein, wenn…
Aktivität:
1.2.2 -

Symbole für Klimaemotionen
Diese künstlerische Praxis hilft, Klimaemotionen zu erforschen, indem wir Symbole für unsere Gefühle in Bezug auf den Klimawandel auf ein Blatt Papier oder auf den Rücken einer anderen lernenden Person…
Aktivität:
1.2.3 -

Klimaemotionen verkörpern
Diese Gruppenpraxis besteht darin, Emotionen im Zusammenhang mit dem Klimawandel durch eine Körperhaltung und/oder Bewegung auszudrücken. Die Praxis kann helfen, Gefühle auszudrücken, für die uns die Worte fehlen – oder…
Aktivität:
1.2.4 -

Atmen
Achtsames Atmen, Essen oder Gehen entfaltet seine stärkste Wirkung als tägliche oder wöchentliche Selbstfürsorge-Routine, die emotionale und mentale Gesundheit sowie Wohlbefinden stärkt. Alle Praktiken können gemeinsam in der Gruppe oder…
Aktivität:
1.3.1 -

Beruhigende Körperbewegungen
Eine Reihe einfacher Bewegungen, die Lernende ausführen können, wenn sie aufgrund des Klimawandels Angst, Belastung oder Überforderung empfinden.
Aktivität:
1.3.2 -

Kontemplative Praktiken
Dieses Tool bietet praktische Wege, um Überforderung, Stress und Angst – vorbeugend oder im Akutfall – bei Einzelnen oder in Gruppen zu begegnen. Die meisten vorgeschlagenen Übungen wirken am besten,…
Aktivität:
1.3.3 -

Klima-Kreise/Klima-Cafés
Ein Klima-Kreis bzw. Klima-Café bietet Menschen die Möglichkeit, in einem möglichst sicheren Rahmen – auf Basis gemeinsam getroffener Vereinbarungen – die Emotionen zu teilen, die sie im Zusammenhang mit dem…
Aktivität:
1.4.1 -

Kreative Praktiken
Kreative Praktiken können helfen, Klimaemotionen auszudrücken, zu erkunden und zu vertiefen. Dazu gehören das Schreiben kurzer Gedichte wie Haikus oder Cinquains, Zeichnen, Malen oder Arbeiten mit Ton. Sie können Lernenden…
Aktivität:
1.4.2 -

Trauerpraktiken
Diese Aktivität besteht darin, lokale (auch traditionelle) Trauerpraktiken zu recherchieren, zu erkunden und ggf. anzuwenden, um mit der Trauer umzugehen, die mit den Auswirkungen des Klimawandels und der Umweltzerstörung einhergeht.…
Aktivität:
1.4.3 -

Tagebuch darüber führen, wie es uns geht
Die Akzeptanz unserer Gefühle steht in Verbindung mit besserer psychischer Gesundheit, verbessertem Stimmungserleben und geringerer Angst. Das aktive Unterdrücken negativer Emotionen kostet viel Kraft und belastet Körper und Geist. Sich…
Aktivität:
2.1.1 -

Dankbarkeits-Journal
Dankbarkeits-Journaling reguliert auf neurobiologischer Ebene das sympathische Nervensystem, das unsere Angstreaktionen aktiviert, und konditioniert auf psychologischer Ebene das Gehirn in Richtung positiverer Gedanken. Das Erkunden positiver Emotionen wie Dankbarkeit kann…
Aktivität:
2.1.2 -

Geschichten älterer Generationen hören
Lernende fragen Eltern, Großeltern und/oder andere Mitglieder der Gemeinschaft, wie sie als Kinder erstmals mit der Natur in Berührung gekommen sind und wie sie heute eine Verbindung zur Natur erleben.…
Aktivität:
2.2.1 -

Die eigene Geschichte der Verbundenheit mit Klima und Natur erzählen
Diese Aktivität hilft Lernenden, eine persönliche Geschichte der Verbundenheit mit der Natur und mit dem Klimawandel zu verfassen. In ihrer persönlichen Geschichte können Lernende Elemente wie Erinnerungen, Wahrnehmungen, Emotionen, Werte,…
Aktivität:
2.2.2 -

Tiere beobachten und erforschen
Wie stehen Tiere miteinander und zu ihrer Umwelt in Beziehung? Was haben wir mit anderen Tieren gemeinsam, worin unterscheiden wir uns? Welche Beispiele lassen sich für unsere gemeinsame Abstammung und…
Aktivität:
2.3.1 -

Sich wie ein Tier bewegen und fühlen
Erkunden Sie Emotionen und Perspektiven, indem Sie sich wie unterschiedliche Tiere bewegen. Menschen imitieren seit Jahrtausenden Tiere – aus vielen Gründen: um das Verhalten der Beutetiere besser zu verstehen, ein…
Aktivität:
2.3.2 -
Mit Tieren gehen und sprechen
Wie können wir authentisch kommunizieren und gemeinsam mit einem anderen Tier Vertrauen aufbauen? Diese Aktivität ist für 1–2 Lernende pro Tier konzipiert und setzt freundliche, sichere und tierschutzgerecht ausgebildete Tiere…
Aktivität:
2.3.3 -

Langsamer Spaziergang in der Natur
Diese Aktivität lädt Lernende dazu ein, langsam und achtsam durch einen Naturraum zu gehen – mit Fokus auf Atmung und Sinneswahrnehmung. Durch das sanfte Tempo und die bewusste Aufmerksamkeit für…
Aktivität:
2.4.1 -

Sit-Spot-Praxis
Die Sit-Spot-Praxis ist ein wirkungsvolles Instrument, um die Naturverbundenheit von Lernenden zu fördern. Dabei verbringen sie stille, bewusste Zeit in der Natur, beobachten ihre Umgebung und reflektieren das Erlebte –…
Aktivität:
2.4.2 -

Naturabenteuer
„Naturabenteuer“ ist eine flexible Outdoor-Aktivität, die Lernende dazu einlädt, die Natur durch angeleitete oder selbstgesteuerte Erfahrungen zu erkunden, zu beobachten und sich mit ihr zu verbinden. Ob beim Wandern im…
Aktivität:
2.4.3 -

Drachen steigen lassen
Bauen Sie einen nachhaltigen Drachen – als Anlass, nachhaltige Materialien zu erkunden, Bewegung und Spaß einzubinden, über den Einfluss des Klimawandels auf Windmuster zu reflektieren und praktische (mathematische) Fertigkeiten zu…
Aktivität:
2.4.4 -

Naturbasierte Kunst
Diese Aktivität nutzt natürliche Materialien und Landschaften als Medium künstlerischen Ausdrucks und verbindet Menschen durch kreatives Tun mit ihrer Umwelt. Beispiele naturbasierter Kunst sind das Gestalten eines naturbasierten Mandalas oder…
Aktivität:
2.4.5 -

Rat aller Wesen
Der Rat aller Wesen ist ein kraftvolles Werkzeug für Umweltbildung, persönliche Transformation und Gemeinschaftsbildung. Er hilft Menschen, ihre Verbundenheit mit der Natur zu erkennen, und fördert ein Verantwortungsgefühl gegenüber der…
Aktivität:
3.1.1 -

Pflanzen eine Stimme geben
Jeder Lernende bringt zu einer Gruppendiskussion eine Pflanze oder einen Pilz mit. Die Person kann im Namen der Pflanze/des Pilzes sprechen, als Hüterin der Natur oder als Verteidiger*in des Prinzips…
Aktivität:
3.1.2 -

Erzählungen Indigener anhören (Aufzeichnungen)
In dieser Aktivität hören die Lernenden Lebensgeschichten, die von Indigenen selbst erzählt werden. Das können Berichte über alltägliche Praktiken der Fürsorge für die Erde sein, historische Erzählungen oder Geschichten, die…
Aktivität:
3.2.1 -

An einem Gespräch mit einer Indigenen Person teilnehmen
Wenn das Gespräch ethisch gestaltet ist – auf der Grundlage freier, vorheriger und informierter Zustimmung –, kann ein direkter Dialog helfen, Wissenssysteme und Praktiken Indigener Völker besser zu verstehen und…
Aktivität:
3.2.2 -

Lernen durch Kunst oder kulturelles Erbe
Die Auseinandersetzung mit Kunst oder dem kulturellen Erbe Indigener Völker kann helfen, die Vielfalt der Beziehungen zu sich selbst, zu anderen und zur Natur in unterschiedlichen Indigenen Gemeinschaften besser zu…
Aktivität:
3.2.3 -

Dem Land zuhören: die eigenen Wurzeln erkunden
Diese Aktivität lädt Lernende aller Altersstufen ein, sich über Erzählformen in Kunst und Musik mit Sámi-Perspektiven auf Land, Zeit und Identität auseinanderzusetzen und von ihnen zu lernen. Durch diese Erfahrung…
Aktivität:
3.2.4 -

Aktives Zuhören
Aktives Zuhören ist eine Grundfertigkeit, die in jeder Situation eingesetzt werden kann – insbesondere, um Lernenden zu helfen, unterschiedliche Perspektiven wertzuschätzen und furchtlos über Fakten, Überzeugungen oder Emotionen zu sprechen,…
Aktivität:
3.3.1 -

Tiefes Zuhören mit anderen
Tiefes Zuhören zu anderen ist eine Fähigkeit, die insbesondere älteren Lernenden – und Lehrenden – hilft, Empathie und eine tiefe Intuition zu aktivieren, etwa um Fragen zu klären, Beziehungen zu…
Aktivität:
3.3.2 -

Tiefes Zuhören bei sich selbst
Tiefes Zuhören bei sich selbst: Für diese fortgeschrittene Kompetenz wird dieselbe Grundmethode genutzt wie in Tiefes Zuhören mit anderen (Aktivität 3.3.2). Die Praxis stärkt Selbstwahrnehmung, Beziehungen, Zugang zu Intuition bzw.…
Aktivität:
3.3.3 -

Den Eisberg erkunden
Das Eisbergmodell hilft, i) Verhaltensmuster, ii) Systeme und Strukturen sowie iii) die inneren und kulturellen Dimensionen zu verstehen, die einer gegebenen Situation – etwa der Klimakrise – zugrunde liegen. Es…
Aktivität:
3.4.1 -

Alltags-Superheld*in – die eigene Signaturstärke üben
In dieser ermutigenden Aktivität erkunden und feiern Lernende ihre persönlichen Stärken, indem sie zu Alltags-Superheld:innen werden. Durch kreative Reflexion, gegenseitige Ermutigung und einfache Alltagsaktionen identifizieren und üben sie ihre Signaturstärke,…
Aktivität:
3.5.1 -

Eigene Werte erkunden
Unsere individuellen und kollektiven Werte sind miteinander verbunden, und sie prägen, wie wir den Klimawandel wahrnehmen und darauf reagieren. Dieses Tool richtet den Blick auf gemeinsame Menschlichkeit, proklamierte Werte, Kultur…
Aktivität:
3.5.2 -

Ihr Ikigai finden
Ikigai ist ein japanisches Konzept, das im Allgemeinen als das verstanden wird, was Ihrem Leben Sinn gibt bzw. Ihr Lebensziel – eine Herangehensweise, die in den letzten fünf Jahren im…
Aktivität:
3.5.3 -

Solarpunk-Kunsterkundungen
Solarpunk ist eine künstlerische und literarische Bewegung, die eine nachhaltige Zukunft entwirft und praktisch an ihrer Verwirklichung arbeitet – verbunden mit Natur und Gemeinschaft. Durch die Auseinandersetzung mit Bildern/Texten aus…
Aktivität:
4.1.1 -

Ein Foto der Zukunft
In dieser Aktivität reflektieren Lernende über Veränderungen, die sie sich in ihrer Gemeinschaft wünschen, und nutzen Fotografie als Symbol dafür. Die Übung kann helfen, negative Zukunftsgefühle zu reduzieren und hin…
Aktivität:
4.1.2 -

Parallele Welten erkunden
In dieser Aktivität erforschen Lernende, wie eine parallele klimaresiliente Welt aussehen und funktionieren könnte. Sie erleben, beschreiben und erzählen Geschichten über diese Welt und reflektieren, welche Stärken und Fähigkeiten sie…
Aktivität:
4.1.3 -

Die schönste Zukunft entwerfen
Eine einfache Übung besteht darin, dass Lernende individuell die schönste klimaresiliente und regenerative Zukunft vorstellen und darstellen (z. B. Text, Collage, Zeichnung), bevor sie ihre Visionen in der Gruppe teilen…
Aktivität:
4.2.1 -

Futures Literacy Labs (FLL)
Futures Literacy Labs (FLLs) basieren auf einer von der UNESCO entwickelten Vier-Schritte-Methode: wünschenswerte und wahrscheinliche Zukünfte sichtbar machen, die Zukunft neu imaginieren/reframen, neue Fragen an die Gegenwart stellen, eine Handlungsagenda…
Aktivität:
4.2.2 -

Zukunftsspiele
Verschiedene Kartensets oder kreative Impulse können mit Lernenden unterschiedlichster Altersgruppen eingesetzt werden (siehe den Abschnitt Resources). Sie führen verschiedene Zukunftsszenarien ein, mit denen gespielt werden kann, oder stellen Fragen, die…
Aktivität:
4.3.1 -

Improvisiertes Geschichtenerzählen
Lernende verfassen gemeinsam – in einem theaterbasierten Ansatz nach dem 826-Modell – eine Geschichte über eine Vielzahl von Zukünften. Die Geschichte wird zunächst kollektiv begonnen, während Lehrperson und Freiwillige sie…
Aktivität:
4.3.2 -

Projekte erkunden, die zu Resilienz und Regeneration beitragen
Diese Aktivität besteht darin, verschiedene Projekte zu recherchieren und kennenzulernen, die lokal und weltweit Klimaanpassung und Resilienz fördern. Besonderes Augenmerk sollte auf Projekte gelegt werden, die über „Katastrophenrisikominderung“ hinausgehen (d.…
Aktivität:
4.4.1 -

Ein Manifest oder einen Leitfaden ausarbeiten
Diese Aktivität knüpft an neue regenerative Narrative an (z. B. ein guter Vorfahr werden, mehr-als-menschliche Politik), die heute in der Klima- und Umweltarbeit entstehen. Gemeinsam mit Lernenden wird ein Manifest…
Aktivität:
4.4.2 -

Einen Schulkompost anlegen
Einen Schulkompost anzulegen ist eine praktische Aktivität, die Lernenden die Bedeutung der Regeneration der Bodengesundheit und der Abfallvermeidung vermittelt. Kompostieren wandelt organische Abfälle in nährstoffreiche Erde um, die für gesündere…
Aktivität:
5.1.1 -

Einen Permakulturgarten anlegen und pflegen
Eine Klasse oder eine Gruppe von Lernenden legt gemeinsam auf dem Schulgelände/Campus oder in der Umgebung einen Permakulturgarten an, damit die Lernenden die Vorteile der Regeneration von Böden für die…
Aktivität:
5.1.2 -

Ökosysteme erkunden und unterstützen
Diese Aktivität dient dazu, ein konkretes lokales Ökosystem kennenzulernen und gemeinschaftliche Maßnahmen zu ergreifen, um dieses zu unterstützen bzw. zu pflegen. Das Wissen über das lokale Ökosystem ist grundlegend, um…
Aktivität:
5.2.1 -

Lokale Kartografien
Kartografien können helfen, die Klimarisiken eines bestimmten Ökosystems und einer Gemeinschaft zu verstehen und zu visualisieren – ebenso wie die Ressourcen (z. B. lokales Wissen und Expertise sowie potenzielle Freiwillige,…
Aktivität:
5.2.2 -

Unterstützung lokaler Klimaresilienz-Maßnahmen
Diese Aktivität kann von jungen Erwachsenen auf dem Campus oder in privaten/öffentlichen Bereichen mit den erforderlichen Genehmigungen umgesetzt werden. Sie ermöglicht es Lernenden, das Gelernte über verschiedene Lösungen – einschließlich…
Aktivität:
5.2.3 -

Ein generationenübergreifendes Kleidungsstück anfertigen
Die Lernenden werden für die problematischen Seiten der Fast Fashion sensibilisiert. Anschließend nähern sie sich dem Problem kreativ und verbindend, indem sie ein generationenübergreifendes Kleidungsstück entwerfen und nähen. Die Lernenden…
Aktivität:
5.3.1 -

Lernaustausche zwischen Schulen gestalten
Lernaustausche können zwischen Schulen in städtischen/ländlichen Räumen, im Stadtzentrum/in der Peripherie sowie zwischen Globalem Norden/Globalem Süden stattfinden. Sie können den Austausch persönlicher Geschichten, die Vorstellung des Fortschritts von Schulprojekten zur…
Aktivität:
5.3.2 -

Kunst aus Müll
Diese Aktivität dreht sich darum, einen Strand zu säubern – mit Spaß, mit feinem Gespür für die Küstenumgebung und mit Reflexion über kollektiven Wandel. Der Plastikmüll, den Sie vom Strand…
Aktivität:
5.4.1 -

Gewaltfreie Kommunikation praktizieren
Diese Aktivität führt Lernende in das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation ein. Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist eine Methode, die Ihnen und Ihren Lernenden hilft, schwierige Situationen und Inhalte respektvoll und empathisch…
Aktivität:
5.4.2 -

Mit Empathie kommunizieren
Diese Aktivität führt Lernende in das Konzept der Empathie ein und zeigt, wie sie empathisch miteinander kommunizieren können. Im Rahmen der Aktivität gestalten die Lernenden einen „Schuh“ und nutzen ihn,…
Aktivität:
5.4.3 -

Das Dilemma-Spiel
Bei Debatten über Klimaschutz stoßen wir häufig auf Dilemmata: Es stehen nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung, um angestrebte Ziele zu erreichen, und jede Option hat weitreichende Folgen. In diesem Klassenspiel…
Aktivität:
5.4.4

